Jazzcontent
Wir als Bassisten sind ja dazu da, immer auf dem Grundton der Harmonienfolge zu bleiben um den anderen Musikern eine Orientierung und Halt zu geben. Jedoch ist diese Herangehensweise bei der eigenen Improvisation eher nachteilig, weil die Improvisation dann sehr langweilig und zu glatt klingt. Deswegen ist es eine gute Übung, wenn ihr bei
der Improvisation nur die anderen Akkordtöne oder besser noch die jeweilige Skala aus der Kirchentonreihe spielt. Es ist eine gute Übung das Stück, das ihr spielen wollt, erst auf dem Grundton durch die Form zu spielen, danach auf den Terzen, Quinten, Septimen usw.
Dadurch lernt man den Tonvorrat viel besser kennen. Und je öfter man das macht um so schneller geht es auch voran, da sich ja viele Akkorde in den Stücken wiederholen.